1. Die Schnecke schätzen wir gering,
    weil man so wenig von ihr weiß.
    Die Technik, die  ist nicht ihr Ding,
    nur selten nutzt sie ein Device.

    Auch Multitasking ist ihr fremd,
    sie wirkt schon ziemlich unvernetzt,
    und niemand eine Schnecke kennt,
    die einfach so durchs Leben hetzt.

    Sie nimmt sich Zeit, das kann man sehen,
    sie braucht kein Facebook und kein Twitter.
    Doch kann die Schnecke Spaß verstehen
    denn oftmals ist sie deshalb Zwitter.

    Sie ist halt frei, lebt ohne Wecker,
    und geht, wohin es ihr gefällt.
    Unabhängig ist sie, ein Entdecker,
    denn sie ist nicht angestellt.

     
  2.  
  3.  
  4. Modern times…

     
  5.  
  6. clever :-)

     

  7.  
  8. End of an Advertising Man

     

  9. Wer glücklich ist, kauft nicht! :-)

    absolut sehenswert (20 min)

     

  10. ACHTUNG! Die kriminellen Alten kommen!

    Gerade eine sehr witzige Gedankenkette im „Methusalem-Komplott“ gelesen. Ich will die mal kurz wiedergeben:

    1. »Je länger die Menschen leben – und je früher sie in Rente gehen -, desto stärker könnte das Gefühl werden, keine konstruktive Rolle in der Gesellschaft mehr zu spielen.
    2. Wie bei jeder anderen sozial benachteiligten Gruppe kann dies zu größerer Kriminalität führen. Der Anreiz könnte sich durch die Informationstechnologien erhöhen, durch die Kenntnisse und das Wissen um Institutionen und Märkte.
    3. In der elektronischen Welt sind körperliche Fähigkeiten kein limitierender Faktor. Für uns Heutige ist die Vorstellung merkwürdig, dass man älteren Menschen alle möglichen Gemeinheiten und Verbrechen unterstellt, von der Sabotage bis zur Kriminalität. Aber genau diese Unterstellung wird in Braintrusts und Expertenzirkeln längst als Wahrscheinlichkeit gehandelt.
    4. Heerscharen grauhaariger Programmierer werden in den Ruhestand ziehen, deren Hand nie so sehr zittern kann, als dass sie nicht ein paar witzige, störende Codes produzieren könnte, und die es drängt, sich an einer Gesellschaft zu rächen, die den alternden Menschen an den Rand drängt.
    5. Die, die ab dem Jahre 2010 in immer stärker werdenden Schüben aufs Altenteil gestoßen werden, sind – historisch gesehen – Genies der Technologien und deren Anwendbarkeit. Sie haben den Rundfunk, die Musikindustrie, die Zeitungen und Zeitschriften, die Werbung, das Fernsehen, das Internet, den Straßenverkehr revolutioniert; sie haben alles, was zu ihrer Zeit erfunden wurde, für ihre eigenen Zwecke eingespannt.